Herzlich Willkommen auf der NutriNet-Website!
Hier finden Sie Ergebnisse aus dem NutriNet – dem Kompetenz- und Praxisforschungsnetzwerk zur Weiterentwicklung des Nährstoffmanagements im ökologischen Landbau.
Die Website bündelt Informationen zum Nährstoffmanagement und zur Praxisforschung im ökologischen Landbau. Regiobetriebe aus den Regionetzwerken berichten praxisnah über ihre Erfahrungen mit der Anlage von Praxisforschungsversuchen und das Lernen in Field Schools. Ergebnisse laufender Forschungs- und Entwicklungsvorhaben werden ebenso eingebunden wie zukünftige Ergebnisse aus dem NutriNet-Projekt.
Das Internetangebot entsteht im Rahmen des NutriNet-Projekts und wird kontinuierlich erweitert. Wenn Sie stets auf dem Laufenden sein wollen, können Sie sich hier für den NutriNet-Newsletter anmelden:

NutriNet-Projektbeschreibung
Hier ziehen alle an einem Strang: In dem auf fünf Jahre angelegten, bundesweiten NutriNet-Projekt widmen sich Praktiker*innen, Berater*innen und Wissenschaftler*innen gemeinsam der Frage, wie sich das Nährstoffmanagement im ökologischen Landbau verbessern lässt.

Verteilung der Regiobetriebe in Deutschland
Herzstück des NutriNet-Projekts zur Verbesserung des Nährstoffmanagements sind sechs Regionetzwerke mit je zehn Betrieben. Wo die Regiobetriebe der einzelnen Regionetzwerke liegen, können Sie auf der Netzwerkkarte sehen. Anhand der Farben lässt sich zuordnen, zu welchem Regionetzwerk ein Betrieb gehört.

Die sechs Regionetzwerke stellen sich vor
In sechs Regionetzwerken untersuchen je zehn Landwirtinnen und Landwirte im Rahmen von Praxisforschungsversuchen, wie sie das Nährstoffmanagement auf ihren Betrieben weiterentwickeln können. Jedes Netzwerk hat eigene Schwerpunkte - je nach den regionalen Herausforderungen.

Lehrkräfte aktuell informiert
Der Projektpartner Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen(KÖN) informiert nun regelmäßig Lehrerinnen und Lehrer von Fach- und Berufsschulen sowie aus der überbetrieblichen Ausbildung mit einem Rundbrief über die neuen Projektergebnisse im NutriNet. Darüber hinaus organisiert das KÖN Workshops für Lehrkräfte.

Exkursionen planen leicht gemacht
Lehrerinnen und Lehrer an Berufs- und Fachschulen, die eine Exkursion zum Nährstoffmanagement im ökologischen Landbau organisieren wollen, finden auf einer Übersichstkarte dafür geeignete NutriNet-Betriebe in ihrer Nähe. Neben den Netzwerkbetrieben, die durch das NutriNet-Blattsymbol gekennzeichnet sind, zeigt die Karte noch viele weitere ökologisch wirtschaftende Betriebe, die allgemeine Exkursionen für Berufs- und Fachschulen anbieten.

Field Schools - Wissen gemeinsam weiterentwickeln
In sogenannten Field Schools entwickeln die Landwirte und Landwirtinnen der Regiobetriebe ihr Wissen gemeinsam weiter. Sie planen beispielsweise Versuche, legen diese an und werten sie aus. Auf regelmäßigen Treffen tauschen sie sich über ihre Erfahrungen aus. Dabei erhalten Sie Unterstützung von den Regioberatern und Regioberaterinnen.

Das NutriNet nimmt Praxisforschung auch theoretisch unter die Lupe
Was bedeutet der Begriff „Praxisforschung“ eigentlich genau? Welche Praxisforschungsmethoden gibt es und wie lassen sie sich weiterentwickeln? Und welche Rolle spielen die Menschen in Praxisforschungsprozessen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das NutriNet-Projekt im Arbeitspaket "Praxisforschung".

Forschung zum Nährstoffmanagement in der ökologischen Landwirtschaft
Wieso, weshalb, warum? - Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler widmen sich der Frage, wie sich das Nährstoffmanagement im ökologischen Landbau verbessern lässt. Eine Übersicht über laufende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben finden Sie hier.

Versuchstypen und Grundbegriffe
Landwirt*innen, die Praxisversuche anlegen wollen, können – je nach Fragestellung und Zielsetzung – zwischen unterschiedlichen Versuchstypen auswählen, die sich in Arbeitsaufwand und Aussagegenauigkeit unterscheiden. Hier beschreiben wir, welche Versuchstypen im NutriNet zum Einsatz kommen. Ergänzend erläutern wir einige Grundbegriffe der Versuchsanstellung.

Zu Besuch auf dem Netzwerkbetrieb von Lucas Lütke Schwienhorst
Gut Ogrosen ist Netzwerkbetrieb im Regionetzwerk Brandenburg. Auf dem Ackerbau- und Milchviehbetrieb im Süden Brandenburgs baut Lütke Schwienhorst derzeit auf 450 Hektar 14 verschiedene Kulturen an, die er größtenteils direkt an Endabnehmende vermarktet. Unsere Bildgeschichte zeigt seinen Betrieb. Im Videointerview erklärt Lütke Schwienhorst sein Betriebssystem und was ihm am Austausch im NutriNet wichtig ist.

Das Beste aus Laub und Grünschnitt
Für viehlose bzw. vieharme Betriebe wie das Landgut Petkus in Brandenburg kann Grünschnitt-Kompost eine Düngealternative zu Mist sein. Der Betriebsleiter und NutriNet-Landwirt Ferdinand von Lochow teilte im Rahmen eines Feldtages die Ergebnisse seines Kompostmengenversuchs mit Interessierten aus der Region.
NutriNet-Workshop im Regionetzwerk Bayern
Am 30. September 2021 trafen sich Berufs- und Fachschullehrer*innen zu einem NutriNet-Workshop in Schweinfurt (Bayern). Bei der Veranstaltung ging es um die Frage, wie viehlose Öko-Ackerbaubetriebe ihre Kulturen ausreichend mit Nährstoffen versorgen können. Die Lehrkräfte entwickelten je eine Unterrichtssequenz zu Möglichkeiten der Verwertung von Kleegras und lernten einen Praxisversuch zur Düngewirkung von Kleegras-Silage kennen.

Field School in Unterfranken
Die vierte Fieldschool in Bayern fand Ende September auf dem Betrieb von NutriNet-Landwirt Sebastian Bausewein in Unterfranken statt. Er erörterte mit der Gruppe erörtern, wie er die überschüssige Luzerne am besten verwerten kann.

Video: Forschende Landwirtinnen und Landwirte
Wie nutzen Landwirte und Landwirtinnen die Wissenschaft? Was brauchen sie von Forschenden, zum Beispiel um einen Transformationsprozess zu einer klimaresilienten und nachhaltigen Agrarlandschaft zu gestalten? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben Mitarbeitende aus dem Projekte NutriNet gemeinsam mit Kolleg*innen weiterer Partnerorganisationen Stimmen von Landwirtinnen und Landwirten aus Deutschland, England, Indonesien und Südafrika gesammelt, die die jeweilige Perspektive der Praktiker*innen erläutern.

Netzwerken für besseres Nährstoffmanagement
Ende August 2021 fand an der Technischen Universität München (TUM) eine Veranstaltung statt, um Forschungsprojekte im Rahmen des BÖLN zu vernetzen und Ergebnisse auszutauschen. NutriNet hatte gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme der TUM, der Fakultät Bioingenieurwissenschaften der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), sowie der AG Agrar- und Produktionsökologie der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften dazu eingeladen.

Präzisionsdüngung im Zucchini-Anbau
Der ökologische Zucchinianbau ist sehr düngeintensiv und erfordert eine Düngestrategie, die ausreichend hohe Stickstoffmengen zur Verfügung stellt. Unser Netzwerkbetrieb baut seine Zucchini auf Dämmen an und prüfte im Versuch, ob eine gezielte Ablage von Haarmehlpellets in der Dammmitte mithilfe einer satellitengestützen Positionsbestimmung (RTK) eine Einsparung von Düngemitteln ermöglicht ohne den Ertrag zu schmälern.

Luzerne-Kleegras erfolgreich umbrechen
Kleegras ist der Motor der Ökofruchtfolge. Aber wie lässt es sich am besten managen? Antworten auf diese Frage gab ein viel beachteter Feldtag, der am 29. September 2020 auf dem NutriNet-Netzwerkbetrieb von Anton Beyer in Oberfranken stattfand. Ein Video und ein Artikel in den Naturland Nachrichten fassen den Verlauf des Feldtages anschaulich zusammen.

Versuchsbeschreibungen zu Praxisversuchen
Die Netzwerkbetriebe erproben in Praxisversuchen, wie sie das Nährstoffmanagement auf ihren Betrieben verbessern können. In der Rubrik "Praxisversuche" zeigen wir, welche Versuche zu verschiedenen Themenschwerpunkten bzw. in den einzelnen Regionetzwerken laufen. Neben den Versuchsbeschreibungen, die wir kontinuierlich ergänzen, veröffentlichen wir hier später auch die Versuchsergebnisse.

Phosphorversorgung verbessern
Phosphor ist ein wichtiger Pflanzennährstoff. Ein Mangel an Phosphor kann das Pflanzenwachstum hemmen und zu Ertragsschwankungen führen. Auch die Stickstofffixierleistung bei Futter- und Körnerleguminosen kann durch Phosphormangel reduziert werden. Vor welchen Herausforderungen Biobetriebe in Bezug auf die P-Versorgung ihrer Flächen stehen und welche Maßnahmen sie ergreifen können, um diese zu verbessern, ist Thema dieses Kapitels.

Stickstoffversorgung verbessern
Die Verbesserung der Stickstoffversorgung ist häufig eine zentrale Motivation, wenn landwirtschaftliche Betriebe ihr Nährstoffmanagement optimieren wollen. In diesem Kapitel geht es darum, wie sich die Stickstoffversorgung durch eine Optimierung der Fruchtfolge, ein durchdachtes Leguminosenmanagement und den Anbau von Zwischenfrüchten verbessern lässt.

Der fruchtbare Boden als Basis
Ziel eines betrieblichen Nährstoffmanagements sollte stets auch die langfristige und nachhaltige Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit sein. Welche Bodeneigenschaften für das Fruchtbarkeitspotenzial eines Bodens von besonderer Bedeutung sind, anhand welcher sichtbaren Merkmale sich der aktuelle Zustand des Bodens erkennen lässt und mit welchen Maßnahmen sich die Bodenfruchtbarkeit verbessern lässt, erklären wir hier.

Nährstoffströme in den Blick nehmen
Wer ein betriebsindividuelles Nährstoffmanagement entwickeln möchte, muss sich zuerst einen Überblick über die Nährstoffsituation auf seinem Betrieb verschaffen. Welche Ansätze und Werkzeuge dabei helfen können, erläutern wir in der neuen Rubrik „Nährstoffsituation erfassen“: Neben Tipps zur Bodenprobenahme geht es um Bodenuntersuchungsmethoden und Pflanzenanalysen. Außerdem stellen wir verschiedene Nährstoffbilanzierungsmethoden und -tools vor.

Ohne Nährstoffe geht's nicht
Eine erfolgreiche Pflanzenernährung basiert auf einem ausgewogenen Nährstoffvorrat im Boden. Welche Nährstoffe für den Boden und das Pflanzenwachstum von besonderer Bedeutung sind und was passiert, wenn zu viel oder zu wenig von einem Nährstoff vorhanden ist, erklären wir hier.

Nährstoffmanagementstrategien für Biobetriebe
Wie können Landwirt*innen innerbetriebliche Nährstoffkreisläufe optimieren? Wie lassen sich Nährstoffe ersetzen, die den Betriebskreislauf verlassen? Für viele Herausforderungen des Nährstoffmanagements gibt es bereits Lösungsansätze. Diese und neue Strategien werden im Rahmen des NutriNet-Projekts gesammelt, erprobt und auf der Website vorgestellt.
